Als erstes Land weltweit hat Frankreich das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung verankert. Das Parlament nahm den Antrag mit großer Mehrheit an.
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Schwangerschaftsabbruch
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Frankreich nimmt als weltweit erstes Land das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch
in die Verfassung auf. Die
Abgeordneten beider Parlamentskammern schlossen sich mit großer Mehrheit dem Vorhaben von
Staatspräsident Emmanuel Macron an. 780 Parlamentarier stimmten dafür, 72 dagenen. In Artikel 34 der Verfassung wird damit “die garantierte Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen”, festgelegt.
In der
vergangenen Woche hatten Nationalversammlung und Senat bereits in separaten
Abstimmungen gebilligt, dass Schwangerschaftsabbrüche künftig vollständig
straffrei gestellt werden. Das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch hatte Macron
bereits Ende Oktober angekündigt. In der Formulierung wurde der Gesetzestext
jedoch leicht abgeschwächt.
Umfragen zufolge befürworten 86 Prozent der Franzosen eine
völlige Liberalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Gegner verurteilten die
Neuregelung hingegen.
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Frankreich nimmt als weltweit erstes Land das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch
in die Verfassung auf. Die
Abgeordneten beider Parlamentskammern schlossen sich mit großer Mehrheit dem Vorhaben von
Staatspräsident Emmanuel Macron an. 780 Parlamentarier stimmten dafür, 72 dagenen. In Artikel 34 der Verfassung wird damit “die garantierte Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen”, festgelegt.
In der
vergangenen Woche hatten Nationalversammlung und Senat bereits in separaten
Abstimmungen gebilligt, dass Schwangerschaftsabbrüche künftig vollständig
straffrei gestellt werden. Das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch hatte Macron
bereits Ende Oktober angekündigt. In der Formulierung wurde der Gesetzestext
jedoch leicht abgeschwächt.