Am Mittwochabend in Dublin, in seinem ersten Endspiel als Coach, erlebte Xabi Alonso ein Gefühl, das er schon gar nicht mehr richtig kannte: den Schmerz einer Niederlage, die Enttäuschung nach einem verlorenen Fußballspiel.

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Mit 0:3 ging Bayer 04 Leverkusen im Finale der Europa League gegen Atalanta Bergamo unter. Erstmals in dieser Saison wurden der Werkself die Grenzen aufgezeigt, erstmals überhaupt gab es eine Pleite – nach zuvor 51 ungeschlagenen Pflichtpartien.

Auch der spanische Meistertrainer machte an diesem Abend Fehler, lag bei manchen Personalentscheidungen (Boniface und Andrich auf der Bank) daneben und wurde von seinem italienischen Gegenüber, dem erfahrenen Gian Piero Gasperini klassisch ausgecoacht. Gegen das unfassbare Pressing und die starke Physis von Atalanta fand Alonso kein Gegengift.

Bayer-Boss spricht schon vom Champions-League-Finale

Dass diese bittere Niederlage nachhaltigen Schaden anrichten wird, ist allerdings nicht zu befürchten – zumindest deutet nichts darauf hin. Die Reaktionen der Spieler und Verantwortlichen waren wohltuend realistisch („Verdiente Niederlage, musste irgendwann passieren“), der Blick wurde direkt wieder nach vorne gewandt. Klub-Patron Fernando Carro sagte in seiner Bankettrede: „Lasst uns aus dieser Niederlage lernen – für die Champions League und das Finale im nächsten Jahr in München.“

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Das ist genau die richtige Einstellung! Am Samstag kann – und wird – sich Bayer mit einem Sieg im Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern das Double sichern und es im Anschluss verdientermaßen krachen lassen. Nach der EM und der Sommerpause beginnt dann die Mission Titelverteidigung inklusive des Comebacks in der Königsklasse. Bayer ist dafür bestens aufgestellt und gerüstet, Alonso wird aus seinen Fehlern lernen. Und die Tränen aus Dublin können schon am Samstag weggewischt werden – mit Konfetti und Champagner.



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