Drei Fischer konnten dank eines kreativen Einfalls von einer einsamen Insel gerettet werden. Am 31. März sind sie mit ihrem sieben Meter langen Boot aufgebrochen, strandeten dann aber auf einer winzigen Insel namens Pikelot im Pazifischen Ozean. Das Funkgerät sei ebenso ausgefallen, wie der Motor.

Gestrandete Fischer ernährten sich von Kokosnüssen

Angeblich ernährten sie sich laut „Heute“ eine Woche lang nur von Kokosnussfleisch und fanden frisches Wasser in einem kleinen Brunnen. Die Küstenwache startete erst am 6. April eine Suchaktion, als ein Verwandter die Fischer als vermisst meldete, weil sie nicht nach Polowat zurückgekehrt waren – einen Ort, der rund 100 Kilometer von ihrem Ausgangspunkt entfernt war. In der Zwischenzeit kamen die gestrandeten Fischer auf eine kreative Idee, um die Suchtrupps auf sich aufmerksam zu machen.

 

Mit Palmwedeln legten sie im XXL-Format die Botschaft „Help“ (auf Deutsch: „Hilfe“) auf den Sandboden. Wie „Heute“ berichtet, sagte Lieutenant Chelsea Garcia von der Küstenwache: „Ihr Einfallsreichtum war ausschlaggebend dafür, dass die Rettungsbemühungen direkt zu ihrem Standort führten.“

Botschaft aus Palmblättern wurde von Flugzeug entdeckt

Das Suchgebiet erstreckte sich über insgesamt 267.000 Quadratkilometer. Die Palmen-Botschaft wurde schließlich von einem Flugzeug entdeckt, das Pakete mit Wasser und Lebensmitteln abwarf, bevor die Küstenwache die Männer rettete.

Ein ähnlicher Fall hat sich bereits 2016 in der Gegend zugetragen. Damals strandeten ebenfalls drei Fischer auf der Insel Fanadik und sie arbeiteten ebenfalls mit einem Hilferuf aus Palmwedeln. Die US-Navy und lokale Schiffsleute konnten sie schließlich nach einer groß angelegten Suchaktion retten.





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